Premio Strega: Die Einsamkeit der Primzahlen
Paolo Giordano:
Die Einsamkeit der Primzahlen ; Roman / Paolo Giordano. Aus dem Ital. von Bruno Genzler. 1. Aufl. - München : Blessing, 2009. - 364 S
Die Einsamkeit der Primzahlen ; Roman / Paolo Giordano. Aus dem Ital. von Bruno Genzler. 1. Aufl. - München : Blessing, 2009. - 364 S
"Ein einziger Tag in ihrer Kindheit, so scheint es, hat über ihr ganzes Leben entschieden. An einem solchen Tag verlor Alice für immer ihre Unbeschwertheit und das Vertrauen zu ihrem halsstarrigen Vater. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er ein einziges Mal, für wenige Stunden, missachtet hatte. Seither quälen ihn Schuldgefühle, die er niemandem offenbart. Sieben Jahre später lernen Mattia und Alice sich auf dem Gymnasium kennen. Die Anziehungskraft zwischen den beiden scheint unwiderstehlich. Jeder erkennt im anderen die eigene Einsamkeit. Alice ist der einzige Mensch, dem Mattia wenigstens einmal seinen Schmerz zu offenbaren wagt. Und umgekehrt würde sie nie einen anderen als ihn bitten, das Tattoo von ihrer Haut zu entfernen, mit dem sie ihre inneren Wunden gleichsam übermalen wollte." (Klappentext)
Ich weiß nicht, ob es ein "einzigartiger Bildungsroman" und ob es sich um ein "literarisches Phänomen" handelt. Aber ich weiß, dass es ein gutes Buch ist, das ich gern weiterempfehle.Christine Westermann
Der Roman gewann 2008 den rennomierten italienischen Literaturpreis "Premio Strega".
hoffmeier - 3. Nov, 10:40

