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Romane - Sonstige

Freitag, 13. November 2009

Le Clézio: Das Lied vom Hunger

Im Jahr 2008 erhält Le Clézio den Nobelpreis für Literatur. Er wird ihm als „dem Verfasser des Aufbruchs, des poetischen Abenteuers und der sinnlichen Ekstase, dem Erforscher einer Menschlichkeit außerhalb und unterhalb der herrschenden Zivilisation“ verliehen. (Wikipedia)

Jean-Marie G. Le Clézio:
Lied vom Hunger
; Roman. - 1. Aufl. - Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2009. - 217 S

"Hunger ist die Grundmelodie ihres Lebens. Ethel lernt ihn während des Zweiten Weltkriegs kennen, aber nicht nur den Hunger nach Brot, sondern auch den nach Glück, nach Gerechtigkeit und Wahrheit. J.M.G. Le Clézio erzählt in diesem ungewöhnlichen Roman von einer jungen Frau, die in Zeiten des Hungers zur Heldin wird." (Klappentext)
Donnerstag, 12. November 2009

Gestresst die eine, die andere antroposophisch - ein Gesellschaftsroman

Anna Katharina Hahn:
Kürzere Tage
; Roman. - Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2009. - 223 S.

"Marco wohnt im Hochhaus an der Hauptstraße. Von hier ist es nicht weit bis zum Olgaeck, und hinter dem Olgaeck liegt die Constantinstraße, wo die Altbauten unter Denkmalschutz stehen und die Äpfel beim türkischen Feinkosthändler teurer sind als im Hauptbahnhof. Hier wohnen die Aufsteiger, Übermütter und ihre wohlerzogenen Kinder. Hier scheint alles in Ordnung - wenn man nicht vom Supermarkt ins Büro und vom Büro in den Kindergarten hetzt, so wie Leonie, wenn man nicht am Doppelleben als Karrierefrau und Mutter verzweifelt. Judith findet Halt in der Anthroposophie. Hingebungsvoll pflegt sie den Jahreszeitentisch für ihre Kleinen. Doch nachts helfen nur Tabletten gegen die Angst. Im Nebenhaus wohnen die alten Posselts. Sie haben geschafft, wovon die Enkelgeneration nur träumt, nämlich ein Leben lang zusammenzubleiben. Da versetzt Marco die Nachbarschaft in Aufruhr." (Klappentext)

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Roman: Die hässlichste Frau der Welt

Freak-Shows sind keine Erfindung des Fernsehens:

Margrit Schriber:
Die hässlichste Frau der Welt
; Roman. - München : Nagel & Kimche, 2009. - 189 S.

"Mitte des neunzehnten Jahrhunderts tingeln zwei junge Frauen durch Europa. Die eine ist als 'die Affenfrau' der Star einer Freakshow, die andere ist eine junge Tänzerin, deren Schönheit dazu dient, die Abnormität des Stars noch zu steigern. Stilsicher und einfühlsam erzählt Margrit Schriber von Hässlichkeit und Schönheit, von einer berührenden Freundschaft, aber auch von der Gewalttätigkeit von Sensationslust und wissenschaftlichem Forschungseifer." (Klappentext)

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Dienstag, 13. Oktober 2009

Wer im Gefängnis sitzt

kann keinen investigativen Journalismus betreiben. Roberto Saviano wird von der Mafia bedroht, sein Gefängnis ist der Polizeischutz. Deshalb beinhaltet sein neuestes Buch 2 Erzählungen.

Die Kritik ist positiv beeindruckt...>>

Roberto Saviano:
Das Gegenteil von Tod.
- Aus dem Ital. von Friederike Hausmann. München : Hanser, 2009. - 70 S.

"Mit Erscheinen seines Buches GOMORRHA wurde der junge neapolitanische Journalist Roberto Saviano zu einem der berühmtesten und gefeiertsten Autoren Italiens. In DAS GEGENTEIL VON TOD schildert er voll leidenschaftlicher Anteilnahme das Schicksal von jungen Männern und Frauen aus dem Süden Italiens, die sich auf ihre Art und Weise gegen die Vereinnahmung durch verbrecherische Banden wehren." (Klappentext)
Montag, 5. Oktober 2009

Die Monster von Templeton

Lauren Groff:
Die Monster von Templeton.
- München : Beck, 2009. - 503 S.

"Die Monster von Templeton', ein Roman, der zwei Jahrhunderte umspannt: einerseits berichtet er in der Gegenwart von der Suche eines Mädchens, Willie, nach ihrem Vater, andererseits ist es ein historischer Roman, schließlich ein Schauerroman - alles in allem erzählt er voller Spannung und Zauber davon, wie sich die Geheimnisse einer Familie in einer einzigen Stadt manifestieren." (Klappentext)

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"bunt, wild, roh, amüsant, verliebt und verlumpt...

...kochend von Leben, mit Tod und Teufel auf Du und Du"

So sah Thomas Mann "einen der großartigsten Romane der deutschen Literatur":

Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen:
Der abenteuerliche Simplicissimus Deutsch
; aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts und mit einem Nachwort von Reinhard Kaiser. - Einbändige Erfolgsausg. des 296. und 297. Bandes der Anderen Bibliothek, 1. Aufl. - Frankfurt am Main : Eichborn, 2009. - 762 S.
(Die andere Bibliothek ; 296/297)

Mehr dazu auf der Website des Übersetzers, Reinhard Kaiser.

Das Buch ist bei uns entleihbar.
Freitag, 24. Juli 2009

Christoph Peters: Mitsukos Restaurant

Christoph Peters:
Mitsukos Restaurant
; Roman / Christoph Peters. 3. Aufl. - München : Luchterhand, 2009. - 415 S.

"Eine japanische Köchin, ein junger deutscher Gelegenheitsschauspieler und ein Spezialitätenlokal in der rheinischen Provinz: "Mitsukos Restaurant" ist eine wunderbar leichthändige Komödie über die Geheimnisse erlesener Kochkunst und die Rituale der Verführung, über die Fallstricke der Liebe und die Begegnung gegensätzlicher Kulturen, über die Sehnsucht nach dem besonderen Leben und die vielfältigen Gelegenheiten, sich zum Narren zu machen."(Klappentext)

Und das meinen die Literaturkritiker zu diesem Titel...>>
Donnerstag, 23. Juli 2009

Lukas Hartmann: Bis ans Ende der Meere

Lukas Hartmann:
Bis ans Ende der Meere
; die Reise des Malers John Webber mit Captain Cook ; Roman
Lukas Hartmann. Zürich : Diogenes, 2009. - 486 S

"Im Juni 1776 schifft sich der junge Zeichner John Webber in Plymouth (England) zur dritten Weltumsegelung auf dem Dreimaster 'Resolution' ein. Kapitän ist James Cook. Webber quartiert sich in der Kajüte ein, in der Georg Forster auf Cooks zweiter Weltumsegelung Tagebuch führte. Webber wird zum Vertrauten von Captain Cook, stirbt beinahe und begegnet seiner großen Liebe. Vier Jahre später kommt Webber zurück, gezeichnet von den Strapazen der Reise. Die Sehnsucht nach der Südsee wird ihn nie mehr loslassen. Captain Cook, der aufgebrochen war, um die Nordwestpassage durchs arktische Eis zu finden, kehrt nicht heim. Was war geschehen?"

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Ich bin beim Schreiben zusammengezuckt, weil vor meinem geistigen Auge folgender Titel auftauchte: Bis(s) ans Ende der Meere. Puh, nochmal gutgegangen
Dienstag, 14. Juli 2009

"Blutrausch auf Speed" - Kriminalvampirische und hochliterarische Pulp Fiction

Wir würden uns NIEMALS über Vampirromane lustig machen. Auch wenn das Bulletin Jugend & Literatur mit Blick auf den Biss als Klappvorgang völlig zurecht auf die klappernd greifenden Marktmechanismen im Gefolge von Stephenie Meyer hinweist. Mit manch lächerlicher Story ist also zu rechnen, doch es gibt noch Vampirromane, die man ohne schlechtes Gewissen, ja sogar mit literarischem Vergnügen lesen darf.

Spiegel-Online empfiehlt in dem Artikel "Blutrausch auf Speed" die Vampirromane von Charlie Huston.

Wir bieten 2 davon zur Ausleihe an:

Charlie Huston:
Das Blut von Brooklyn
; ein Joe-Pitt-Roman
Charlie Huston. Aus dem Amerikan. von Kristof Kurz. Vollst. dt. Erstausg. - München : Heyne, 2009. - 318 S.

"Privatdetektiv Joe Pitt steht seit einem Jahr in den Diensten von Terry Bird und seinem Clan, der Society. Als Mann fürs Grobe beseitigt er für Terry unliebsame Konkurrenten und Feinde, sein Lohn sind Geld und Blut. Doch irgendetwas scheint sich in der Unterwelt von New York zusammenzubrauen und auch auf Manhattan überzugreifen. Die Spur führt nach Brooklyn ..." (Klappentext)

Charlie Huston:
Blutrausch
; ein Joe-Pitt-Roman
Charlie Huston. Aus dem Amerikan. von Kristof Kurz. Vollst. dt. Erstausg. - München : Heyne, 2008. - 317 S.

"New York ist fest in der Hand der Untoten. Doch unter den Vampirclans tobt ein unerbittlicher Machtkampf. Privatdetektiv Joe Pitt, der selbst auf der Suche nach frischem Blut ist, gerät zwischen die Fronten eines mörderischen Krieges. Eine atemlose Hetzjagd nimmt ihren Lauf." (Klappentext)

Als ich ein Kunstwerk war

Eric-Emmanuel Schmitt:
Als ich ein Kunstwerk war ;
Roman
Eric E. Schmitt. Aus dem Französischen von Inés Koebel. 1. Aufl. - Zürich : Ammann, 2009. - 234 S.

"Von einem, der seine Seele an die Kunst verkaufte.
In einer hinreißenden faustischen Fabel zeigt Eric-Emmanuel Schmitt, wohin mangelnde Selbstliebe und der unstillbare Drang ins Scheinwerferlicht führen können. Ein bewegendes Beispiel für die Unantastbarkeit der Seele und die Bedeutsamkeit innerer Werte." (Klappentext)