Nur ein Mausklick bis zum Grauen - Jugend und Medien
Nur ein Mausklick bis zum Grauen ... : Jugend und Medien /
von Rainer Richard und Beate Krafft-Schöning. Berlin : Vistas, 2007. - 213 S. : Ill.
Gehört ein „bisschen Pornographie“ zur selbstverständlichen Erfahrungswelt aufgeklärter Jugendlicher? Wo hört die Aufklärung auf und wo beginnt der Jugendschutz: Sex mit Leichen? Vergewaltigungsvideos? Hinrichtungsvideos? Okkultismus? Selbstmord-Foren?
Im Internet haben nationale Gesetze nur eine eingeschränkte Bedeutung und auch dort wo sich Internet-Anbieter um Jugendschutz bemühen, lässt er sich aushebeln. Jugendliche wissen das. Wissen es auch die Eltern?
Die Autoren beschreiben im ersten Teil des Buches die vielfältigen Möglichkeiten, Jugendschutzmaßnahmen im Internet, bei Computerspielen und Handys zu umgehen. Im zweiten Teil werden die Strategien und Methoden Pädophiler beschrieben, sich auch auf vermeintlich harmlosen Internet-Seiten erfolgreich Kindern zu nähern. Der dritte Teil beschäftigt sich mit Prävention und Medienerziehung.
Während sich Fachleute noch darüber streiten, ob der Konsum einschlägiger Medieninhalte einen Einfluss auf das Sexualverhalten und die Gewaltbereitschaft von Menschen hat, verweisen die Autoren schlicht und einfach auf die Kriminalstatistik: „Kinder, die vergewaltigen, Kinder, die Amok laufen, Kinder, die sich am Leid anderer ergötzen. Die Empathie sinkt und die Gewaltbereitschaft steigt.“
Der Autor Rainer Richard ist Kriminalhauptkommissar und IT-Sachverständiger der Polizei München. Beate Krafft-Schöning ist Journalistin.
von Rainer Richard und Beate Krafft-Schöning. Berlin : Vistas, 2007. - 213 S. : Ill.
Gehört ein „bisschen Pornographie“ zur selbstverständlichen Erfahrungswelt aufgeklärter Jugendlicher? Wo hört die Aufklärung auf und wo beginnt der Jugendschutz: Sex mit Leichen? Vergewaltigungsvideos? Hinrichtungsvideos? Okkultismus? Selbstmord-Foren?
Im Internet haben nationale Gesetze nur eine eingeschränkte Bedeutung und auch dort wo sich Internet-Anbieter um Jugendschutz bemühen, lässt er sich aushebeln. Jugendliche wissen das. Wissen es auch die Eltern?
Die Autoren beschreiben im ersten Teil des Buches die vielfältigen Möglichkeiten, Jugendschutzmaßnahmen im Internet, bei Computerspielen und Handys zu umgehen. Im zweiten Teil werden die Strategien und Methoden Pädophiler beschrieben, sich auch auf vermeintlich harmlosen Internet-Seiten erfolgreich Kindern zu nähern. Der dritte Teil beschäftigt sich mit Prävention und Medienerziehung.
Während sich Fachleute noch darüber streiten, ob der Konsum einschlägiger Medieninhalte einen Einfluss auf das Sexualverhalten und die Gewaltbereitschaft von Menschen hat, verweisen die Autoren schlicht und einfach auf die Kriminalstatistik: „Kinder, die vergewaltigen, Kinder, die Amok laufen, Kinder, die sich am Leid anderer ergötzen. Die Empathie sinkt und die Gewaltbereitschaft steigt.“
Der Autor Rainer Richard ist Kriminalhauptkommissar und IT-Sachverständiger der Polizei München. Beate Krafft-Schöning ist Journalistin.
hoffmeier - 26. Mai, 09:42

